Now or Never

 

Ich bin 37.

Ich finde dass das so überhaupt nicht nach mir klingt. Ich habe doch schließlich erst vorgestern die Uni beendet (Realität: “Nein, Liebes, das war vor zwölf Jahren.”) und mein erstes Mal Nanowrimo ist auch gar nicht so lange her (“Ehem, doch das war auch 2005.”).

Bei mir braucht alles scheinbar etwas länger. Ich habe schließlich zwei Jahre darüber nachgedacht, ob ich mir einen Hamster zulegen soll (Es wurde ein Dschungare names PaulNewman, der stolze zwei Jahre gelebt und mich aufgrund seiner Winzigkeit furchtbar gestresst hat. Schließlich ist der ja in Null komma Nix irgendwo verschwunden und dann finde ich ihn nie mehr wieder. Und mich hat auch keiner gewarnt wie schnell die sind!).

Ich bin das Gegenteil von spontan, beneide aber Menschen die eine gewisse Scheiß-drauf-ich-mach-das-jetzt Mentalität haben. Aber wenn ich mich zu etwas entschieden habe, dann ziehe ich es auch durch. Eben in meinem ganz eigenen Tempo.

So wie das hier. Ich habe ein paar Geschichten geschrieben, die schon lange auf meinen Laufwerken vor sich hinschlummern. Und wisst ihr was? Mir doch egal, ich mach das jetzt. Ich werde die deutschen Romane selbst publizieren und für die englischen, da schau ich mal nach einer Agentur.

Ich hadere zwar täglich mit mir welche der Geschichten ich zuerst veröffentliche, wie oft ich wen auf welchen sozialen Netzwerken mit meinen Posts belästigen kann und freue mich dumm und dämlich über jede Interaktion. Marketing, wenn man es so nennen mag, ist nicht so meins. Ich versuche eher beiläufig entschuldigend zu erwähnen, dass ich da mal was Geschrieben hab ehem. Ob deswegen die Frauen in meinen Romanen so ihre Macken haben?

Aber trotz aller Überwindung und wenn nur ein Mensch meine Geschichten liest, dann gilt immernoch:

 

 

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I’m 37.

This doesn’t sound right to me. After all I just finished university two years ago (reality: “Ehem darling, that was twelve years ago.”) and my first time Nanowrimo was also just recently (“Nope, 2005 as well.”)

Obviously, I need more time to get things done. After all I pondered getting a hamster for two years (His name was PaulNewman and I was stressed out over how tiny he was because of all the horrible things that could happen to him. He lived two years.)

I’m the opposite of spontaneous, but I envy people who have a certain Screw-it-I’m-doing-this attitude. If I decide to do something, I stick to it though. Just in my own tempo.

Like this. I wrote a couple of stories, which have been lying dormant on my hard drives for years. And you know what? Screw it, I’m doing this. I’ll self-publish the German novels and try to find an agency for the English ones. Maybe I’m lucky?

I still haven’t decided which story to publish first. I struggle with deciding who to annoy with what on which social media account and how to casually tell them that I’ve written some things ehem, maybe check them out? I’m just not good at pointing the limelight at me. Maybe that is one reason why my female protagonists are kind of weird…

But anyway. To point to the gif of Dan: If only one person reads my things (Hi mom), I can still say that I’ve tried.

 

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