Buchcover: Willkommen im Nachleben




Ich präsentiere euch, nach wochenlanger Arbeit und Ärger mit diversen Bildbearbeitungsbearbeitungsprogrammen das Cover für meinen Roman. Ich mags. Mehr Infos zum Roman mit einem Link gibts zeitnah. Was sagt ihr? Gefällts?

Mein Schreibprozess: Handschrift vs Mac

Wie in meinem letzten Beitrag bereits erwähnt, schreibe ich viel mit der Hand. Hier eine kurze pro/contra Liste:

Handschrift:

+ ich kann es überall tun

+ meine Gedanken müssen entschleunigen, dh ich bin konzentrierter, aber wünschte meine Hand wäre schneller

+ ich kann sofort loslegen und muss nicht erst den Mac starten und ein Dokument öffnen. Bis das alles erldigt ist, kommt mir oft die Hausarbeit dazwischen.

+ es fühlt sich echt an

_ manchmal kann ich meine Schrift nicht mehr entziffern (es muss schnell gehn!)

_ 1000 verschiedene Notizbücher für 1000 verschiedene Ideen

_ ich muss es abtippen

 

Mac/Computer:

+ write or die

+ ich kann so schnell tippen, wie der Film vor meinen Augen abläuft

_ ich muss mich davor setzen

_ Ablenkungsgefahr Dank des www

_ der Fortschritt ist nicht so wirklich sichtbar (es sei denn ich schau mir den Wordcount an und das ist oftmals auch deprimierend)

 

Das ist sie, meine kurze liste. Habt ihr auch Präferenzen, was den Schreibplatz oder die Art angeht?

 

 

 

 

Schreiborganisation / Writing organization

Schreiborganisation

Ich liebe die Idee von minimalistischen Räumen. Keine Unordnung, alles an seinem Platz.

Man will halt immer was man nicht hat. Bei mir verbrüderten sich Ideen für neue Romane mit Charakterideen und feirten eine Party in einem Karteikasten. In diesen haben sich dann noch Zettel mit interessanten Fakten gesellt, auf dem Smartphone waren Erinnerungen, dazu kamen noch diverse Ordner auf dem Mac und Notizbücher voller angefangener Geschichten, Dialogen und nützlichen Tips. Oh und klar, open office Dokumente. Dann gibts noch die Pinterest Pinnwände und tumbler und Bücher und….

Ehem.

Alles also etwas überfordernd unsortiert. Also was tun?

Ich schaffte mir zunächst ein Bullet Journal an, das mich schon etwas beruhigte, denn schließlich war da alles an einem Ort was es täglich zu tun und zu merken gab. Dann las ich Getting Things Done und befand es für gut. Ich kaufte mir einen Filofax um dort die Actions Listen anzulegen. So langsam lichtete sich das Chaos im Kopf. Ich schrieb alle Actions wöchentlich in mein BuJo und konnte so einiges abarbeiten, doch das kreative Chaos bestand weiterhin.

Also, noch einen Filofax für meinen Schreibkrams gekauft. Ich habe eine Master-Action-List nur fürs editen erstellt (Was gibt es bei welchem Roman zu tun?) erstellt. Davonsuche ich mir dann eine Next-Action heraus, schreibe sie ins BuJo und fülle so meine Woche. Dasselbe gilt für die Marketing-Master-List (wie zB Blogpost Themen).

 

Weitere Listen sind die Charakter Ideen, Ideen für Geschichten, Namen für Charaktere, Dialog-Ideen, diverse Tips aus der einschlägigen Literatur zum Self-Publishing (Das Autorenhandbuch zB oder Der Self-Publisher), Zitate. Der Karteikasten wurde ausgemistet…okay..in den Keller gestellt, falls ich meinen Filofax verlieren sollte. Auch diverse digitale Infos und Dateien habe ich analogisiert und ausgedruckt bzw reingeschrieben.

Bis jetzt komme ich sehr gut mit diesem System klar und fühle mich nicht mehr so überwältigt von all den Dingen die zu tun sind. Außerdem ist es äußerst zufriedenstellend eine Action durchzustreichen.

Wie sammelt ihr denn all eure Ideen und Tips?

 

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I love the idea of de-cluttered homes and minimalist living.

One always wants what one doesn’t have, right? In my case new ideas for stories and characters accumulated in a card index box, alongside of paper slips with interesting facts. There were smartphone reminders, folders on my Mac, notebooks full of story beginnings and dialogues. Oh and don’t forget pinterest and tumbler, or the books…

Uhm. It was all a bit overwhelming.

So what could I do? I started a Bullet Journal and felt calmer. Then I read Getting Things Done and bought a Filofax for everyday actions. Then I bought another one for writing only. I started collections and action list such as editing (what do I have to do for which novel), marketing (e.g. blogposts), character ideas, story ideas, helpful information I had collected digitally and found in books. I then pick the actions I can accomplish for the following week and note them in my BuJo. My head feels already much clearer and it is such a good feeling to cross out an action.

How do you collect and organize your writing ideas and tips?

 

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Wenn editieren Spass macht

editen macht Spass

Ich hatte eben so viel Spaß daran, einen Roman zu editieren, den ich im Endeffekt nochmal halb neu schreiben muss, dass ich zu Katy Perry: “Roar” durch die Wohnung getanzt bin. Und wenn das jemand von Außen gesehen hat, hat das die Person sicher auch erheitert. Also ein double win.

Ich war happy. Ich bin nicht immer happy wenn ich mich an die Nachbearbeitung setzen muss, weil mir der Abstand so oft fehlt und ich mich einfach nicht nochmal mit dem Ganzen auseinandersetzen will. Aber wenn dann plötzlich alles klickt, die Teile so ineinanderpassen, dass ich das Gefühl habe: Ja, das könnt was werden, das könnte jemandem gefallen der nicht ich ist…. das ist magisch.

Und dann tanze ich durch die Wohnung. Zur Verwirrung der Katzen. Aber man muss jeden Sieg feiern, oder? Und ich darf auch noch verdrängen, dass ich das ganze vom handschriftlichen Layout ins Tatsächliche abtippen muss. Dass ich noch Stunden davor sitzen muss, die ich wahrscheinlich sehr anstrengend finde. Und wenn das dann der Fall sein sollte, liebes Selbst, dann erinnere dich, dass du heute mal wieder ganz genau wusstest, dass Autorin sein, das ist, was dich glücklich macht.

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